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Zimmern

Glockenhaus (Foto: Klaus Enkelmann)

Ortsteile:

keine

 

Zimmern liegt am oberen Rande einer jener tief eingerissenen Schluchten, die den Saalerand der unteren Ilm-Saale-Platte so reizvoll gestalten. Erste urkundliche Erwähnung fand der Ort im Jahre 1281 in einer Urkunde der Schenken zu Vargula. Der Ortsname Zimmern lässt sich auf die Zeit der Völkerwanderung zurückführen. Der frühgeschichtliche germanische Volksstamm der „Kimbern" zog durch unsere Gegend und zuweilen blieben Volksteile zurück.

 

Zimmern hat in der Geschichte mit einigen verheerenden Brandkatastrophen zu kämpfen gehabt. Der letzte große Brand im Jahre 1759 vernichtete einen Großteil des Dorfes, darunter die Schule, das Backhaus und einen Teil der Kirche. Der Glockenturm wurde nicht wieder aufgebaut. Die neue Glocke fand ihren Platz im neuen Glockenhaus vor der Kirche, wo sie auch heute noch ihre Dienste tut.

Insidertipp für eine Wanderung im zeitigen Frühjahr ist der Erdengraben, eine Schlucht, die von der B 88 hinauf nach Zimmern führt.

 

Im Jahre 1996 wurden im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes zahlreiche private und kommunale Maßnahmen durchgeführt. Diese trugen erheblich zur gestalterischen und funktionalen Aufwertung des Dorfbildes von Zimmern bei. Bewahrenswerte, dörfliche Strukturen konnten erhalten werden. Somit wurde ein erheblicher Beitrag zu Erhaltung ortstypischer Bausubstanzen und Grünstrukturen geleistet.

 

Fläche: 5,91 km²

Homepage: keine